Zum Inhalt springen

Zwangsgedanken

Gedanken, Bilder oder Impulse, die sich immer wieder aufdrängen, Angst machen und sich kaum abstellen lassen – Kernmerkmal einer Zwangsstörung.

Typisch sind quälende Sorgen, etwas vergessen zu haben, sich anzustecken oder jemandem zu schaden. Die Betroffenen halten diese Gedanken meist selbst für übertrieben oder sinnlos, können sich aber kaum dagegen wehren.

Zwangsgedanken sagen nichts über den Charakter aus: Wer Angst hat, jemandem zu schaden, will das gerade nicht. Häufig versuchen Betroffene, die Angst mit Zwangshandlungen zu verringern.

Behandlung der ersten Wahl ist laut Leitlinie eine kognitive Verhaltenstherapie mit Übungen, sich den angstauslösenden Situationen zu stellen. Selbsthilfegruppen helfen, Scham abzubauen.

← Alle Begriffe im Lexikon