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Stufenweise Wiedereingliederung (Hamburger Modell)

Die schrittweise Rückkehr an den Arbeitsplatz nach längerer Krankheit, bei der die Arbeitszeit nach einem ärztlichen Plan langsam gesteigert wird.

Beim Hamburger Modell beginnt man nach längerer Arbeitsunfähigkeit zum Beispiel mit wenigen Stunden am Tag und steigert sich über Wochen bis zur vollen Arbeitszeit. Den Stufenplan erstellt die behandelnde Praxis mit der betroffenen Person; der Arbeitgeber muss zustimmen.

Während der Wiedereingliederung gilt man weiter als arbeitsunfähig. Statt Gehalt gibt es in der Regel Krankengeld oder – direkt nach einer Reha – Übergangsgeld der Rentenversicherung.

Viele Menschen nach Depression, Burnout oder Krebs berichten in Selbsthilfegruppen, wie ihnen der langsame Wiedereinstieg geholfen hat.

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