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Rückfall

Die Rückkehr zum Suchtmittel oder Suchtverhalten nach einer Zeit der Abstinenz – häufig, aber kein Grund aufzugeben.

Sucht hinterlässt Spuren im Gehirn, das sogenannte Suchtgedächtnis. Deshalb kann das Verlangen auch nach langer Zeit zurückkommen, ausgelöst etwa durch Stress, Streit, Feiern, Schmerzen oder bestimmte Orte und Geräusche.

Ein Rückfall wird heute in der Suchthilfe nicht als Scheitern gesehen, sondern als Krise, aus der man lernen kann. Entscheidend ist, schnell wieder Hilfe zu holen – bei der Gruppe, der Suchtberatung oder in der Therapie – und zu verstehen, was zum Rückfall geführt hat.

In Sucht-Selbsthilfegruppen ist das Thema alltäglich. Wer rückfällig geworden ist, wird dort in der Regel nicht verurteilt, sondern unterstützt.

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