Menschen mit ähnlichen Erfahrungen treffen sich regelmäßig, tauschen sich aus und unterstützen sich gegenseitig. Viele Gruppen laden zusätzlich Fachleute zu Vorträgen ein. Selbsthilfegruppen ersetzen keine Diagnose oder Therapie.
Kostet die Teilnahme an einer Sucht-Selbsthilfegruppe etwas?
Die meisten Gruppen sind kostenlos oder bitten um eine kleine Spende für Raum und Getränke. Gruppen, die an einen Verein angebunden sind, erheben teilweise einen Mitgliedsbeitrag. Bei jeder Gruppe steht, wie es dort geregelt ist.
Muss ich schon abstinent sein?
Das hängt von der Gruppe ab. Viele Gruppen nehmen auch Menschen auf, die noch trinken oder konsumieren und etwas ändern wollen. Für Angehörige gibt es eigene Gruppen. Bei jeder Gruppe steht, für wen sie gedacht ist.
Was tun, wenn es in meiner Nähe keine Gruppe gibt?
Schau nach Online-Gruppen oder melde dein Interesse an einer Neugründung. Die regionale Selbsthilfe-Kontaktstelle unterstützt bei der Gründung, Krankenkassen fördern Selbsthilfegruppen nach § 20h SGB V.